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Jugendliche und das Rauchen

Rauchen besonders schädlich für Jugendliche

Jugendliche

 

Das Rauchen schädigt bei den Körpern von Jugendlichen mehr als bei den Erwachsenen, weil Jugendliche sich noch im Wachstum befinden. Es wirkt sich negativ auf die Entwicklung der Lungen, der Knochen und des Kreislaufs. Der Körper und das Gehirn entwickeln sich noch. Junge Raucher/innen leiden häufiger unter erhöhtem Puls, geringes Durchhaltevermögen beim Sport und an niedriger Lungenkapazität, was Kurzatmigkeit zur Folge hat.

Das Nikotin, welches in den Zigaretten ist, wirkt stärker und schneller auf das Gehirn von Jugendlichen als von Erwachsenen. Aufgrund dessen werden Jugendliche sehr schnell süchtig nach Zigaretten und tun sich schwer beim aufhören vom Rauchen. Zudem haben Zigaretten einen schlechten Einfluss auf die Knochendichte. Schon im Alter zwischen 18- bis 20-jährigen Raucher/innen konnte eine Schwächung der Knochen durch Nikotin festgestellt werden. Dies kann zu Knochenbrüche führen.

Hinzu kommt noch, dass frühes Rauchen Lebensjahre kostet. Die Menschen, die bereits mit 14 angefangen haben zu rauchen, können eine um über 20 Jahre kürzere Lebenserwartung haben als Erwachsene, die mit dem Rauchen angefangen haben (c.a. 10 Jahre kürzeres Leben). Über die gesundheitlichen Risiken von Tabak sind sich die jugendlichen Kids durchaus bewusst.

 

Gründe fürs Rauchen

Jugendliche

Weswegen Kinder, insbesondere mit Beginn der Pubertät, heimlich zu Zigaretten greifen, kann zahlreiche individuelle Gründe haben. Gelegentlich ist es einfach nur Langeweile oder aber die typische Rebellion gegen alles und jeden in der Teenagerzeit. Meistens ist es aber so, dass sie das Rauchen und besonders Passivrauchen bereits aus dem Elternhaus kennen.

Kinder von Rauchern werden oft selbst zu Raucher. Genauso ist es, wenn gleichaltrige Freunde im Freundeskreis rauchen. Das Rauchen und der Alkoholkonsum hängen meistens zusammen. Rauchende Jugendliche neigen eher dazu Alkohol zu trinken in problematischer Menge als nichtrauchende Jugendliche. Viele Jugendliche sagen selbst, dass sie rauchen um die Stimmung oder Konzentration zu verbessern.

Besonders Mädchen rauchen, damit sie nicht zunehmen können. Auch Zigaretten, welche mit Zusatzstoffen wie Kakao, Menthol oder Beerengeschmack, einen besseren Geschmack verleihen als den normalen Tabak Geschmack. Durch diese Zusatzstoffe wird das anfängliche Kratzen im Hals beim Rauchen gedämpft. Hierbei wird eine weitere Grenze von Kindern und Jugendlichen gegenüber dem Rauchen gesenkt.  

 

Wasserpfeife und Zigarette im Vergleich

 

Da der inhalierte Tabak bei einer Shisha immer einen nicht bitteren Geschmack hat, kann es als eine sogenannte Einstiegsdroge dienen. Hinzu kommt, dass der Duft von einer Shisha angenehm süßlich riecht als der Rauch einer Zigarette. Die gesundheitlichen Risiken einer Wasserpfeife sind dennoch enorm. Der Tabak einer Shisha kann gesundheitsgefährdende Substanzen wie Nikotin, Kohlenmonoxid, Teer, Blei oder Nickel besitzen.

Das vorhandene Wasser der Wasserpfeife filtert und säubert den Tabak nicht. Der Rauch einer Shisha wird zwar nicht wie bei einer Zigarette direkt inhaliert, gelangt dennoch eine erhöhte Menge von Nikotin ins Blut. Auf keinen Fall auszuschließen ist, dass beim Rauchen einer Shisha oft tiefer und intensiver inhaliert wird als beim Zug einer Zigarette.

Nicht nur der Tabak mit seinen Schadstoffen bringt ein mögliches Risiko für die Gesundheit. Die manchmal mangelnde Hygiene kann zu Infektionen wie Hepatitis oder Herpes führen. Dies passiert meistens, wenn sich mehrere Menschen ein Mundstück beim Shisha rauchen teilen und somit können Speichelreste Krankheiten übertragen.

 

E-Zigarette harmloser als normale Zigaretten?

Zigarette

Beim Verdampfen von Liquids sind viel geringere Temperaturen erforderlich als zum Verbrennen von Tabak. Es werden hier auch weniger Schadstoffe eingesetzt. Viele Raucher/innen versuchen sich per E-Zigaretten das Rauchen abzugewöhnen. E-Zigaretten, überwiegend die mit nikotinhaltigen Liquids, helfen Rauchern abstinent zu bleiben. Sie können von 20 mg Nikotin auf 16 mg, dann auf 12 bis sie auf 0 mg Nikotin runter steigen.

 

Tabakindustrien besonders interessiert an jungen Menschen

 

Die Werbung von den Tabakindustrie zielen immer mehr Minderjährige statt Erwachsene. Aus der Sicht der Zigarettenhersteller ist das logisch, denn sie stellen die Konsumenten der Zukunft da. Da fast alle langjährigen Raucher bereits im jugendlichen Alter beginnen zu rauchen. Die meisten Raucher binden sich schon als Jugendliche an eine bestimmte Zigarettenmarke, die sie immer noch im Erwachsenenalter rauchen.

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